„Auftakt für ‚La dolce vita si tinge di West‘ – das Festival der Dante Alighieri rund um ‚C’era una volta a Roma‘“

Wir sind so weit. Der Vorhang hebt sich für das Festival „La dolce vita si tinge di West“ – ein ehrgeiziges multidisziplinäres Projekt in italienischer und deutscher Sprache, das die Società Dante Alighieri Düsseldorf rund um meinen Roman „C’era una volta a Roma“ entwickelt und realisiert hat. Nur wenige Tage vor dem Start dieser Veranstaltungsreihe, die ihren Namen vom Untertitel des Buches trägt, möchte ich dem gesamten Komitee meinen tief empfundenen Dank aussprechen – ganz besonders der Präsidentin Beatrice Santini für ihre außergewöhnliche Vision und die Eleganz, mit der sie dieses Festival gestaltet hat. Der Weg dieses Buches in Deutschland begann unter einem besonders glücklichen Stern: mit der Ehre, bereits den renommierten Premio Italofonia 2026 erhalten zu haben – einen Preis, der von Präsidentin Santini ins Leben gerufen wurde, um italienische Autorinnen und Autoren im Ausland zu fördern, unter der Schirmherrschaft der Zentrale in Rom. Eine Auszeichnung, die die Vorfreude auf dieses nun unmittelbar bevorstehende Festival noch bedeutungsvoller macht.Wenn ich das Festivalprogramm betrachte, empfinde ich tiefe Rührung. Für mich ist „C’era una volta a Roma“ nicht einfach nur ein Buch, sondern ein Stück meines Lebens. Zu sehen, wie die Società Dante Alighieri Düsseldorf und ihre Präsidentin Beatrice Santini daraus das Herzstück einer ganzen kulturellen Reise gemacht haben, die bis weit in den Juni hinein andauern wird, ist ein großes Geschenk.Unser gemeinsamer Weg begann bereits am 21. März, als ich die Ehre hatte, den Premio Italofonia 2026 direkt aus den Händen von Präsidentin Santini entgegenzunehmen – während eines besonderen Abends, bereichert durch die Stimmen und das Talent von Giorgio Colangeli, Beatrice Fazi und Kim Scheele. Von diesem Moment an nahm das Festival Fahrt auf.

Das Festival beginnt jetzt richtig: die nächsten Termine

Jetzt wird es spannend. Das Programm ist außergewöhnlich vielseitig, und intensive Wochen liegen vor uns. Ich hoffe sehr, viele von euch zu treffen, um gemeinsam die Energie einer einzigartigen Kinoepoche zu erleben:

  • 31. Mai (20:00 Uhr) | „7 dollari sul rosso“ im Kino Black Box
    Vorführung eines Klassikers des Italowestern in italienischer Sprache – eine Gelegenheit, die Intensität meines Vaters Anthony Steffen wieder auf der großen Leinwand zu erleben.
  • 9. Juni (14:00 Uhr) | Masterclass in der Haus der Universität
    Ich werde persönlich eine Begegnung zum italienischen Western (1964–1974) leiten – eine intime Reise zwischen „dem goldenen Zeitalter und dem Zeitalter des Schlamms“.
  • 13. Juni (17:00 Uhr) | Eröffnungsabend „La dolce vita si tinge di West“
    In den Räumen der Dante treffen wir uns gemeinsam mit den Schauspielern Giorgio Colangeli und Kim Scheele sowie der Moderatorin und Journalistin Daniela Bacchini zur offiziellen Präsentation des Romans „C’era una volta a Roma“.
  • 14. und 15. Juni | Workshop „Duelli a colpi di penna“
    In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entsteht ein einzigartiger Workshop, bei dem die Teilnehmenden ihren eigenen Western neu schreiben und synchronisieren – begleitet von Sophie Narr und Elisabetta Casagli.
  • 14. Juni (17:30 Uhr) | „Die Musik von Ennio Morricone und der Mythos des Westens“
    Ein nicht zu verpassender Vortrag von Präsidentin Beatrice Santini in der Zentrale der Società Dante Alighieri.
  • 18. Juni (20:00 Uhr) | „Django il bastardo“ im Kino Black Box
    Ein weiterer großer Kinoabend, um das Gesicht und das Charisma meines Vaters Anthony Steffen in einer seiner legendärsten Rollen neu zu entdecken – vielleicht sogar in seiner bekanntesten überhaupt.
  • 20. Juni (18:00 Uhr) | Großes Abschlusskonzert im Stadtmuseum
    Das Festival endet mit „Il colore del suono“, einem synästhetischen Ereignis, bei dem die Musik von Ennio Morricone – interpretiert von Gianni Landroni, Guido Tazzari und Simona Santini – gemeinsam mit der Live-Malerei von Walter Maria Padao zum Leben erwacht.

Dieses Festival zeigt, dass die Erinnerung an unser Kino und unsere Kultur weit mehr ist als bloße Nostalgie: Sie ist ein lebendiges Erbe, eine universelle Sprache, die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden kann.Mein tiefster Dank gilt Beatrice Santini – für ihre Klasse, ihre Energie und die wunderbare Herzlichkeit, mit der sie diese Geschichte aufgenommen hat – ebenso wie dem gesamten Team der Dante Alighieri dafür, dass es sich entschieden hat, das Licht auf eine einzigartige Epoche zu richten, die bisher noch nie wirklich erzählt wurde.Ich freue mich darauf, euch in Düsseldorf zu sehen. https://dante-duesseldorf.de/it/eventi/

Manuel de Teffé